Zink-Nickelelektrolyt glänzend - besser als Zinkelektrolyt

Artikelnummer: 1045

Elektrolyt zum Erzeugen von Zink-Nickel Schichten mit ca.14% Nickel.

Dies erhöht die Korrosionsbeständigkeit enorm.

Im Salzsprühnebeltest erreicht dieser eine 5x höhere Korrosionsbeständigkeit.

Automobilhersteller verwenden Zink-Nickel für stark korrosionsgefährdete Bauteile.

Kategorie: Elektrolyte

Inhalt

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Alkalischer Zinkelektrolyt optimiert Schichtdickenverteilung

Zink-Nickel alkalisch gewährleistet über einen weiten Stromdichtebereich eine gleichmäßige Schichtdickenverteilung auf der Oberfläche und ist frei von Cyaniden. Vor allem bei weniger komplex geformten Werkstücken, die nach der Beschichtung mit Zinkelektrolyt verformt werden, ist eine durchgehend gleiche Schichtdicke unverzichtbar. Alkalischer Zinkelektrolyt zeichnet sich durch eine bessere Duktilität als sauer galvanisch Zink-Nickel aus und bietet als basischer Zinkelektrolyt den gleich hohen Korrosionsschutz wie saurer Zinkelektrolyt. Die sehr gute Streuung erzeugt einen gleichmäßigen Schichtaufbau auch bei profilierten Werkstücken, wodurch das Abplatzen der Beschichtung effektiv verhindert werden kann. Alkalischer Zinkelektrolyt wurde für das Beschichtungsverfahren galvanisch verzinken mittels Badgalvanik und Stiftgalvanik / Tampongalvanik entwickelt.


Anwendungsbereich von Zink-Nickelelektrolyt cyanidfrei

Zink-Nickel alkalisch kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine glänzende Abscheidung und eine gleichmäßig dicke Schicht gefordert sind. Durch den Nickelanteil von ca. 14% erhöht sich die Korrosionsbeständigkeit bei Werkstücken, die mit Zink-Nickel alkalisch behandelt wurden, um das Fünffache. Ein Argument, das vor allem im Korrosionsschutz für Zink-Nickel alkalisch spricht. Die Weiterbehandlung der Werkstücke nach dem galvanisch verzinken mit Zink-Nickel galvanisch erfolgt wie bei der Beschichtung mit herkömmlichem Zinkelektrolyt. Als weitere Besonderheit ist zu erwähnen, dass der Nickelanteil von ca.14% über einen weiten Stromdichtebereich nahezu konstant bleibt.


Basischer Zinkelektrolyt eignet sich für folgende Metalle:

  • Eisen
  • Stahl
  • Kupfer
  • Messing
  • Edelstahl - unbedingt vorher mit Nickel-Strike aktivieren.
  • Aluminium - Vorbehandlung mit Aluminium-Aktivator erforderlich.
Chrom und Titan sind für das Verfahren galvanisch verzinken mittels Zinkelektrolyt ungeeignet.


Anwendungshinweise für galvanisch Zink-Nickel

Alle genannten Metalle können mit galvanisch Zink-Nickel behandelt werden, wobei Edelstahl und Aluminium eine entsprechende Vorbehandlung erfordern. Als basischer Zinkelektrolyt wird Zink-Nickel alkalisch sowohl in der Badgalvanik wie in der Stiftgalvanik / Tampongalvanik eingesetzt. Bei allen Verfahren erzielen sie hervorragende Ergebnisse in Form einer gleichmäßig starken und glänzenden Schichtdicke, die auch bei der Weiterverarbeitung des Werkstücks durch Verformen stabil bleibt.

Alkalischer Zinkelektrolyt wird bei Raumtemperatur verarbeitet; kann jedoch auch leicht erwärmt werden. Der Temperaturbereich, in dem Basischer Zinkelektrolyt für die Beschichtung genutzt werden kann, bewegt sich zwischen 15 - 60°C.
Der Zink-Nickel-Elektrolyt kann wie jeder andere Zinkelektrolyt weiter beschichtet oder auch chromatiert werden.


Parameter für den Einsatz vom Zink-Nickel-Elektrolyt:

Badgalvanik

ca. 1,5-2,0V

Stiftgalvanik

ca. 1,5-2,0V

Stromdichte

0,5-4A/dm²

Arbeitstemperatur

15-60°C

pH-Wert

14


Anoden:
Badgalvanik: Graphit- oder Nickel-Anoden
Stiftgalvanik / Tampongalvanik: Graphit- oder Nickel-Anoden, alternativ Edelstahl-Anoden

Anode auf Pluspol - Werkstück auf Minuspol

Vor der Behandlung befreien Sie das Werkstück bitte gründlich von Rost, Ölen und Fetten. Tragen Sie beim Anfassen Einweghandschuhe, um eine Verschmutzung mit Hautfett zu verhindern.

Nutzen Sie bei der Arbeit mit Zinkelektrolyt entsprechende Schutzausrüstung wie Schutzbrille und Handschuhe. Nur in gut durchlüfteten Räumen verwenden!

Sie haben Fragen zu Zinkelektrolyt oder einem anderen Produkt zum galvanischen Verzinken aus unserem Sortiment? Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail. Unsere Experten beraten Sie gerne.





Kennzeichnung des Gemisches:

Zink-Nickelelektrolyt glänzend

(enthält Natriumhydroxid, Diethylentriamin, Nickel(II)-sulfat, Nickel(II)-amidosulfat)

GHS05     GHS07

Signalwort: Gefahr

H-Sätze:
H290: Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

P-Sätze:
P234: Nur im Originalbehälter aufbewahren.
P260: Aerosol nicht einatmen.
P280: Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz tragen.
P301 + P330 + P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
P303 + P361 + P353: BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen.
P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P333 + P313: Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P501: Inhalt/Behälter Sondermüll zuführen.

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Ich habe damit meine Karosserie ausgebessert und bin zufrieden. Vorher hatte ich dies an einem Stahlteil probiert und es in Wasser gelegt, es hat wie erwartet vor Rost geschützt und sah sogar gut aus.

., 16.07.2019
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